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Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen
Hauptadresse
10117 Berlin, Berlin
Deutschland
- Telefon:
- +49 30 300903-0
- Fax:
- +49 30 300903-13
- E-Mail:
- deutsche-kinemathek.de
- Internet:
- www.deutsche-kinemathek.de
Beschreibung
Sammeln, Bewahren, Erschließen, Präsentieren und Vermitteln des audiovisuellen Erbes – das sind die Aufgaben der Deutschen Kinemathek seit ihrer Eröffnung 1963. Gegenstand ist alles, was zur Film- und Fernsehgeschichte gehört: der Nachlass von Marlene Dietrich, die Archive des Regisseurs Werner Herzog oder des Fernsehdokumentaristen Georg Stefan Troller ebenso wie bedeutende Drehbücher, darunter Skripte von Carl Mayer bis Christian Petzold.
Ein Filmarchiv mit Kopien von mehr als 26.500 Filmtiteln kommt hinzu sowie ein Sichtungsbestand von über 25.000 Filmen auf Video. Wissenschaftler*innen und Journalist*innen nutzen die vielfältigen Bestände für ihre Forschung und Recherchen. Filmkopien können vor Ort gesichtet und von Kinos geliehen werden.
Für den Bereich Fernsehen stehen mehr als 9.000 Sendungen aus sieben Jahrzehnten und den ehemals beiden Teilen Deutschlands zur Verfügung. Zudem verfügt die Kinemathek über eine der größten Fachbibliotheken Europas. In den Archiven werden mehrere Hunderttausend Fotos, etwa 25.000 Plakate, 20.000 Kostüme und Architekturskizzen aufbewahrt. Die Kinemathek fördert mit einem vielfältigen Bildungs- und Veranstaltungsprogramm die Auseinandersetzung mit bewegten Bildern.
Seit 1977 betreut die Deutsche Kinemathek alljährlich die filmhistorische Retrospektive und die Hommage der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Einen Namen macht sie sich ebenso durch zahlreiche Publikationen zur Geschichte und Gegenwart von Film und Fernsehen, durch Sonderausstellungen sowie hochkarätig besetzte Symposien und andere Veranstaltungen.
Bis zum 31. Oktober 2024 präsentierte die Kinemathek in ihrem Museum für Film und Fernsehen eine ständige Ausstellung zur deutschen Film- und Fernsehgeschichte, ergänzt durch wechselnde Sonderausstellungen. Seit 2025 ist die Kinemathek im E-Werk in Berlin-Mitte ansässig, während die Planung eines neuen Filmhauses weitergeht. In diesem Übergangsquartier wird das Programm fortgeführt – mit bewährten Formaten und neuen Ideen – und bietet weiterhin spannende Einblicke in die Film- und Fernsehkultur.
Die Stiftung Deutsche Kinemathek wird institutionell gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.